Mein Traumtagebuch

Sonntag, 26. April 2015

Die Silvesterparty bei Julius



18.04.2015

Es ist wieder Silvester. Ich bin bei meiner Mutter in der Slowakei und mit meinem besten Freund Peter sind wir am überlegen, wohin wir heute Abend das Neue Jahr feiern gehen sollen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aber nichts, was uns zusagen würde.

Plötzlich klingelt das Telefon. Ein guter Freund von mir, Julius, ist dran. Er ist auch für ein paar Tage aus Deutschland nach Bratislava gekommen, um hier in das Neue Jahr zu starten. Er lädt mich und Peter zu einer kleinen Silvester Party in seiner Hütte außerhalb der Stadt, in einem kleinen Dorf, ein. Es werden noch ein paar andere Leute kommen, alles Freunde von mir, die ich schon seit sehr langer Zeit nicht mehr gesehen habe.

Mit Peter finden wir die Adresse relativ einfach. Problem ist nur mit dem Parkplatz. Die Hütte befindet sich auf dem Hinterhof eines Einfamilienhauses auf der Hauptstraße. Der Hof ist wegen einer dicken, hohen Mauer nicht einsehbar. Wir fahren einfach rund um die Mauer und finden ein Plätzchen in der hinteren Gasse. An der Mauer entlang, kommen wir zu dem Eingangstor des Anwesens und laufen einfach rein.

Die „Wochenendhütte“, wie Julius sie nennt, ist nicht sehr groß, hat aber eine hohe Decke und eine ganz ungewöhnliche Form. Es ist wirklich nur ein Raum, aber mit allem notwendigen ausgestattet. Links ist eine Küchenzeile und rechts, gleich am Eingang, steht ein riesiges Ecksofa mit einem runden Tisch. Auf dem Boden, anstatt eines Teppichs, liegen weiße Fellmatten. In der Mitte des Raumes steht ein großer Kamin mit einem Grillrost. Dort will Julius am Abend die eingelegten Steaks und Wurst auflegen.

Wir sind die letzten Gäste heute, alle anderen sind bereits da und schon am feiern. Zuzana, meine alte Grundschulfreundin ist allein gekommen. Anna und ihr Mann Thomas sitzen auf dem Sofa und Jana mit Nelson bereiten in der Küchenecke etwas zum trinken vor. Es soll heute Sangria geben. Alles sieht vielversprechend aus und ich freue mich schon auf den Abend.

Kurz vor Mitternacht wollen wir den Grill anschmeißen. Da erzählt Julius, wir sollen während des Grillens die Tür nicht aufmachen. Er wird lediglich den Kaminabzug öffnen, dass der Rauch nach oben, durchs Dach, entweicht. Gleichzeitig erklärt er uns warum. Beim letzten Mal waren seine Jagdfreunde da und machten gleichzeitig den Kamin und die Tür auf. Es hat so durchgezogen, dass der Hausbesitzer von dem Vorderhaus sich beschwert hat und die Polizei gerufen hat. Der ganze Hof und vor allem sein Haus waren voll von Rauch, man konnte drinnen nicht mehr atmen und es hat ein paar Tage gedauert, bis der Gestank komplett verschwunden ist.

Nach einem leckeren Abendmahl, dem Feuerwerk um Mitternacht und ein paar leckeren Gläschen Sangria, naht sich die Party zu Ende. Die Sonne geht bald auf und einige müssen wieder nach Hause. Ich und Peter bleiben zusammen mit Julius in der Hütte und legen uns hin zum Schlafen. Es gibt keine Betten, also machen wir es uns auf den Fellmatten auf dem Boden bequem.

Samstag, 25. April 2015

Uniprojekt und die Wahlen



17.04.2015

Ein großes Einkaufszentrum an einem Samstagvormittag. Ich, mitten in der Menschenmenge, suche nach dem Ort, wo ich mich mit meinen Kommilitonen aus der Uni treffen soll. Unser Professor hat uns aufgetragen, ein Teil unseres letzten Projektes hier zu prüfen und die Theorie in Praxis umzusetzen. Es geht um eine Studie über das Verhalten der Menschen in bestimmten Situationen.

Nach einer Ewigkeit finde ich endlich den Stand. Alle anderen sind bereits da und haben mit dem ersten Teil der Aufgabe, der Umfrage, begonnen. Ich stelle mich auch hin, lege meinen grünen Rucksack auf den Boden und nehme die vorbereiteten Umfragebogen heraus. Ich versuche die vorbei gehenden Leute davon zu überzeugen, die paar Fragen zu beantworten. Irgendwie will aber keiner mitmachen.

Erst später stelle ich fest, dass die Anderen eine Art Belohnung für die Einkaufszentrum Besucher parat haben, um sich ihre Aufmerksamkeit zu „erkaufen“. Darauf bin ich natürlich nicht vorbereitet. Mit einem Resignierungsgefühl packe ich meine Sachen wieder ein und auf dem Weg nach Hause überlege ich, was ich den Leuten anbieten könnte.

Raus aus dem Einkaufszentrum, mitten auf der Fußgängerzone, bemerke ich eine kleine Ansammlung von Menschen auf der anderen Straßenseite. Ich gehe näher, um rauszufinden, was da los ist. Ich höre jemanden in einen Mikrofon reden. Es geht um die bevorstehende Wahl des Bezirksbürgermeisters. Ich dränge mich ganz nach vorne, vor die kleine Bühne, durch und sehe meine ehemalige Mitschülerin aus der Grundschule dort stehen. Ihr Name ist Monika. Ich wusste, dass sie in die Politik gegangen ist, aber ahnte nicht, dass sie jetzt als Kandidat auf den ganz großen Posten ist. Sie sieht wieder mal umwerfend aus. Schlank, sehr elegant, mit einem Pelzmantel über die Schulter, perfekt geschminkt und die Haare, wie aus einem Katalog.

Ich versuche ihr zuzuwinken, sie kann mich aber nicht sehen. Sie schaut ständig in Richtung der Fernseh- und Fotokameras, die sich auf der rechten Seite des Podiums versammelt haben. Sie will bestimmt für die Presseleute so gut wie möglich aussehen. Dann bekommt sie das Wort und stellt sich ans Mikrofon. Sie fängt an über das Programm der Partei, die sie repräsentiert und die Pläne, die sie als Bürgermeisterin verwirklichen möchte, zu reden.

Es dauert mir dann doch zu lange und ich verlasse die Veranstaltung. Ich laufe unten in die U-Bahn Station und will nur noch nach Hause. Ich stelle mich in die Ecke des Bahnsteigs und denke über das Uni Projekt nach. Aus meinen Gedanken werde ich von meiner Freundin Anna rausgerissen. Sie ist ganz zufällig vorbei gegangen und hat mich gesehen. Sie erzählt mir etwas von einer Party heute Abend und möchte, dass ich auch hinkomme. Zum Schluss drückt sie mir ein Zettel mit der Adresse in die Hand und verschwindet wieder. Wortlos bleibe ich dort noch eine Ewigkeit stehen und habe den Eindruck mich gar nicht bewegen zu können. Ich fühle mich, als ob ich da festgewachsen wäre.

Freitag, 24. April 2015

Der Pooltag bei Bekannten



16.04.2015

Wieder mal ein schöner, sonniger Tag. Mit Steve, meinem Mann, sind wir zu einer Pool Party eingeladen. Die Gastgeber sind gute Bekannte von uns. Deren Haus liegt direkt am Strand und hat nicht nur einen, sondern 2 Pools. Der eine ist etwas kleiner, für die Nichtschwimmer und der große ist sehr außergewöhnlich geschnitten. Ein Teil ist für die Schwimmer und der hintere Teil ist ganz stufig gestaltet, so dass man sich auch hinsetzen und die Jacuzzi Funktion genießen kann.

Da wir dort den ganzen Tag verbringen werden, nehmen wir unseren Hund Leon auch mit. Von den Gastgebern wissen wir, dass auch andere Hunde dort sein werden, was unserem alten Herr nur gut tun kann. Er ist nicht mehr der fitteste und kann sich kaum noch bewegen, am liebsten liegt er in der Sonne und genießt die Ruhe. Vielleicht findet er dort wieder seinen Spaß am Spielen und tobt sich mit seinen Artgenossen richtig aus.

Als wir ankommen, werden wir direkt in den großen Garten, zwischen dem zweistöckigen Haus und dem Strand, geführt. Dort warten unsere Gastgeber und nehmen uns sehr herzlich in Empfang. Ein paar andere Gäste sind schon da und genießen die Annehmlichkeiten der Poolanlage. Wir werden mit einigen von denen bekannt gemacht und dann an die Erfrischungsbar in der kleinen Palmenoase begleitet. Es ist das einzige Plätzchen, wo man im Schatten etwas abspannen kann.

Wir bleiben gleich dort, bedienen uns an der Bar und setzen uns in die bequemen Sonnenliegen. Während wir dort unsere Ruhe genießen, beobachte ich unseren Hund, wie er von einem Pool zu anderem läuft und nach einem ruhigen Plätzchen sucht. Ein kleiner, offensichtlich viel jüngerer, Hund verfolgt ihn auf Schritt und Tritt. Irgendwann mal hat er es satt, dass ihn Leon komplett ignoriert und kehrt zu seiner Frauchen zurück. Da legt sich Leon endlich auf den Rand des kleinen Pools, dort wo ein wenig Wasser auf dem Boden etwas Abkühlung bietet. Nach einer Weile ist es ihm unbequem und er entscheidet sich auf die erste Stufe des Pools runter zu steigen und sich dort hinzulegen.

Plötzlich hören wir einen der Gäste aufschreien und Richtung Leon zeigen. Ich springe von meinem bequemen Liegesitz sofort auf und laufe hin, um nach dem Hund zu sehen. Er liegt ganz krumm im Wasser und bewegt sich nicht. In dem Moment befürchte ich das Schlimmste. Für den alten Herrn hat die letzte Stunde geschlagen. Ich traue mich nicht ihn anzufassen und rufe Steve dazu. Als er Leon hochheben will, steht er plötzlich auf und läuft weg. Wir alle, die rund um stehen, zucken zusammen und ich freue mich unheimlich, dass es Leon auf einmal besser geht und dass er sogar richtig schnell laufen kann, was ihm die letzten Monate unheimliche Probleme und bestimmt auch Schmerzen bereitet hat.

Alles scheint wieder in Ordnung zu sein. Die Kinder, die in dem kleinen Pool bis jetzt gespielt haben, sind jetzt alle bei unserem Hund in dem großen Pool und wollen mit ihm spielen. Sie springen nach und nach ins Wasser und schwimmen ihm nach. Er versucht an den Rand zu den Treppen zu kommen und nach einer Weile gelingt es ihm auch. Er steigt aus dem Wasser, schüttelt sich das überschüssige Wasser vom Fell ab und legt sich in den nächsten Schatten wieder hin. Die Kinder verfolgen ihn und setzen sich um ihn herum. Sie streicheln ihn und beobachten seine Reaktion.

Nicht lange danach, hören wieder einen Schrei und sehen, wie die Kinder vom Leon flüchten. Offensichtlich hat sie etwas sehr erschreckt. Mit Steve laufen wir erneut hin, um rauszukriegen, was los ist. Diesmal ist es aber tatsächlich soweit. Unser Hund ist für immer eingeschlafen. Steve nimmt ihn auf den Arm und trägt seine leblosen Überreste in den hinteren Garten. Wir schaufeln ihm ein kleines Grab und beerdigen ihn. Ich muss die ganze Zeit daran denken, wie lebendig er auch einmal in dem Pool war. Es waren seine letzten Minuten vor dem Ende.

Donnerstag, 23. April 2015

Ein ungewöhnliches Geschenk



15.04.2015

Es wird eine Party für mich von meinen Freunden gegeben. Es ist eine Abschiedsparty, ich fliege wieder zurück in die USA. Morgen geht es schon los und meine Koffer sind noch nicht ganz gepackt. Ich habe noch viel zu tun bis ich zum Flughafen morgen muss.

Irgendwann mal zu Mitternacht nimmt mich meine Freundin Jana an die Hand und führt mich in das Nebenzimmer. Sie soll eine große Überraschung für mich haben. Sie war die letzten drei Monate in Las Vegas bei ihrer Tante und ist erst gestern zurück gekommen. Sie will mir unbedingt etwas geben, was ich mitnehmen muss.

Als sie das Licht einschaltet, sehe ich nur einige Schränke, die in der Mitte des Zimmers rumstehen. Dann kann ich irgendwelche komischen Geräusche hören. Meine Freundin lächelt mich an und sagt, ich soll in den großen Schrank reinschauen. Ich traue mich nicht ganz, aber Jana setzt ein Grinsen auf, das mir Mut macht. Ich mache ganz langsam die Tür auf und kann sofort eine kleine Bewegung innen drin entdecken. Es bewegt sich etwas, oder Jemand, auf mich zu. Ich springe zur Seite und in der Tür erscheint ein ganz komisches Tier. Es ist rund, dick, hat eine Haut wie ein Elefant, einen menschlichen Kopf, auf dem ein paar Fliegerbrillen sitzen, und es macht Geräusche wie eine Kuh.

Plötzlich steht Jana bei mir und mit einem Lächeln nähert sie sich dem Wesen. Es scheint sehr zahm und zutraulich zu sein, wenn es nicht gerade erschreckt wird, wie von mir vorhin. Nach einer Weile traue ich mich auch näher zu gehen und es zu streicheln. Von Jana erfahre ich dann, dass dies ein sehr populäres Haustier in den USA jetzt ist und ich muss dieses unbedingt morgen mitnehmen. Eine gelungene Überraschung von meiner Freundin…

Die Party hat sich natürlich bis in den Morgen gezogen und ich stehe jetzt, mit einem Kaffee in der Hand, von dem Haufen Klamotten auf meinem Bett und überlege, wie ich es am besten in den Koffer reinkriege. Irgendwann mal kommt meine Mutter ins Zimmer und will mir beim Packen helfen. In dem Moment fühle ich mich erleichtert und bitte sie es für mich zu erledigen. Inzwischen kann ich noch kurz in die Stadt, um mir ein paar Schuhe zu kaufen. Ich schaue auf die Uhr. Es ist noch genug Zeit, jetzt ist es 10 und der Flieger hebt um 13.45 Uhr ab.

In der Stadt wimmelt es von Leuten. Die Läden sind komplett überfüllt und irgendwie ist es mir überall zu laut. Ich laufe direkt in das große Einkaufszentrum in der Fußgängerzone. In der Schuhabteilung arbeitet meine Freundin Stefka und dort habe ich die paar Schuhe gesehen, die ich unbedingt nach USA mitnehmen will. Sie führt mich auch direkt hin, zu dem Regal mit den Schuhen und ich setz mich direkt hin, um sie anzuprobieren. Irgendwie kann ich aber nicht das Paar finden, der passen würde. Ich ziehe ein Paar nach dem anderen an, alle sind entweder zu klein oder ein Tick zu groß. Nach einer Weile schaue ich dann auf die Uhr und mit Schrecken stelle ich fest, dass es schon 13.00 Uhr ist. Ich habe nur noch dreiviertel Stunde, um zum Flughafen zu kommen und einzuchecken.

Ich mache mich auch sofort auf den Weg und laufe zu den Aufzügen des Einkaufszentrums, um nach unten zu fahren. Sie sind aber alle so voll, dass ich nicht reinpasse, also muss ich die Treppe nehmen. Draußen laufe ich die kleinen Gassen bis zu der Straßenbahnhaltestelle durch. Dort stehen ganz viele Leute rum und schimpfen, weil es einen Stromausfall gab und die Bahn wurde komplett lahm gelegt. Ich weiß mir keine Hilfe. Jetzt muss ich quer durch das Stadtzentrum, dort, auf der anderen Seite, stehen nämlich Busse, die auch zum Flughafen fahren.

Es dauert eine Ewigkeit bis ich in den richtigen Bus einsteige. Ich setze mich hin und schaue wieder auf die Uhr, es ist halb Zwei… nur noch 15 Minuten. Als ich dann aus dem Fenster schaue, bemerke ich, dass ich mich verfahren habe. Der Bus fährt in den Universitätsviertel und nicht zum Flughafen. Ich steige an der nächsten Haltestelle aus und suche nach einer Lösung. Es hilft nichts, ich muss so schnell laufen wie ich kann, vielleicht schaffe ich es noch.

Endlich am Flughafen, komme ich an den Boarding Schalter. Es steht eine Familie an dem Glasfenster und zeigt ihre Tickets vor. In diesem Moment realisiere ich, dass ich erst zu dem Check In Schalter muss. Ich frage eine der Angestellten, ob ich auch ohne Check In Karte aufs Bord kommen kann. Da schüttelt sie nur den Kopf. Also frage ich sie, wie ich am schnellsten zu dem Schalter komme. Sie erklärt mir den Weg und sagt, dass wenn ich noch rechtzeitig einchecke, wird das Flugzeug auf jeden Fall nicht ohne mich starten. Da hat sie auch noch eine Idee. Damit ich nicht quer durch ganze Flughafen laufen muss und ich es zeitlich noch schaffen kann, leiht sie mir dieses komische Bewegungsmittel auf den zwei Rädern und einer Manövrierungsstange vorne aus. Zu meiner Überraschung, kann ich das Ding sofort bedienen und eile mit voller Geschwindigkeit zu der Empfangshalle des Flughafens. Ich hoffe nur, dass ich es noch rechtzeitig schaffe. Ich habe noch genau 5 Minuten!

Die neue Diskothek



14.04.2015

Ein paar sehr gute Bekannte von mir sind dabei eine neue Diskothek in der Stadt zu eröffnen. Sie haben vor einem Jahr das günstige Grundstück erworben und gleich, nachdem sie alle notwendigen Genehmigungen erhalten haben, mit dem Bau des Gebäudes angefangen.

Ich und einige anderen Freunde helfen denen wo wir können. Einerseits organisieren wir regelmäßig Flohmärkte, an denen wir verschiedene Sachen, die wir gesammelt haben, verkaufen und den ganzen Erlös in das Bauunternehmen investieren.

An so einem Flohmarkt lerne ich einen jungen Mann kennen. Sein Name ist Giuseppe und er kommt regelmäßig zu unseren Verkaufsveranstaltungen. Er und auch sein Freund, der immer mit ihm da ist, möchten gern auch aktiv mitmachen und sich an dem Bau der neuen Diskothek beteiligen. Da hat Keiner was dagegen. Ab diesem Tag sind die beiden als Teil unserer Crew dabei und sie zeigen sich wirklich sehr engagiert.

An einem Tag sind wir alle auf der Baustelle. Am späten Nachmittag werden die Schichten für das Bewachen der Baustelle verteilt. Ich verstehe mich inzwischen mit dem Giuseppe, als Freund, sehr gut und möchte die Schicht mit ihm und seinem Freund übernehmen. Mein Mann, Steve, wird für die Schicht am nächsten Tag eingeteilt, also geht er gleich nach der Besprechung nach Hause.

Unsere Schicht beginnt am Abend mit einem Rundgang. Wir checken die Tore, die Schlösser an den mobilen Lagerhäusern und die Baustelle selbst. Es könnte ja sein, dass sich dort ungebeten Gäste einquartiert haben. Diesmal ist aber alles in Ordnung. Die ganze Nacht halten wir uns mit Kaffee und Kartenspielen wach. Jede ganze Stunde machen wir einen Rundgang und schauen nach dem Rechten.

Auch wenn es mit Giuseppe viel Spaß macht, letztendlich ist es doch sehr anstrengend. Am nächsten Morgen sind wir so müde, dass ich zu Hause gleich ins Bett falle, schaffe es nicht mal mit Steve gemeinsam zu frühstücken.