Mein Traumtagebuch

Posts mit dem Label Meer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Meer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 7. Juli 2015

Traumanalyse die Zweite...



Analyse und Deutung meines zweiten Traums (http://meintraumnachtbuch.blogspot.com/2014/06/thirhanses.html):

Meer:
Der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Dies stimmt vollkommen! Ich und mein Mann haben zu der Zeit als ich den Traum gehabt habe unser neues Leben in den USA begonnen. Wir haben uns in das Ungewisse, Unbekannte gewagt, das für den Symbol Meer steht. Das Auf und Ab des Meeres deutet auf die Höhen und Tiefen im Leben. Damals war es für uns eher die Tiefe, wie in dem Traum, wenn das Meer zurück geht. Eine schwere Zeit stand uns bevor, womit wir zwar gerechnet haben, aber irgendwie nicht ganz so empfunden haben. Die Aufregung über den Neuanfang im Land der unbegrenzten Möglichkeiten war doch etwas zu groß.

Würmer:
Ein Wurm symbolisiert die Vergangenheit aus der etwas Neues entsteht. Gleichzeitig deutet er auf Menschen, die anderen, ob absichtlich oder nicht, wehtun. Dies passierte auch mir und meinem Mann, ein guter Bekannter (früher ein Freund) hat uns in der schwierigsten Zeit im Stich gelassen. Erst dann erkannten wir sein wahres Gesicht, dass er doch nur an sich selbst denkt und das Wort Freundschaft für ihn ganz andere Bedeutung als für uns hat. Diese Geschichte, die etwa ein halbes Jahr vor dem Traum passierte, habe ich wohl zu der Zeit immer noch nicht überwunden und ich denke, dadurch, dass es uns da so schlecht ging, diesem Menschen die Schuld an der Situation gegeben habe. 

Der Wurm ist auch ein Hinweis darauf, dass man sein Geschäftsvorhaben noch mal gründlich überlegen sollte. Eine Art Warnung vor einer fehlerhaften Investition. In diesem Sinne habe ich damals auch unsere neue Firma betrachtet. Da die Aufträge ausgeblieben sind und wir nicht die große Nachfrage hatten, wie erhofft, zweifelte ich an dem ganzen Vorhaben und dem Konzept. Ich war verunsichert, ob es noch irgendwann mal gut gehen kann.

Loch:
Die Löcher im Boden und in der Decke warnen vor einer Falle. Dies, glaube ich, bezieht sich auch an die Enttäuschung durch den „Freund“, aber auch auf einen geplatzten Auftrag, wo wir viel Geld verloren haben. 

Thirhanses:
Dies ist in Wirklichkeit kein richtiges Wort. Ich habe es mir in dem Traum ausgedacht, um den Würmern einen Namen zu verpassen. Jetzt, ein Jahr später, erschien plötzlich ein Bericht in den Nachrichten über eine neue Art von Wurm, die sich langsam aber sicher im Süden von Florida ausbreiten. Sie sind nicht rot und heißen auch anders... aber dennoch, kann der Traum eine Vorahnung der Zukunft sein?

Hier der Link zu dem Beitrag:  


Grundsätzlich, wie ich denke, hat der Traum aber keine wirkliche zukunftsweisende Deutung, sondern ist nur die Verarbeitung der Vergangenheit.


*Bild und Quelle: social.newsinc.com

Donnerstag, 26. Februar 2015

Der Spiele Abend und die Schlangen



20.02.2015

Ein gemütlicher Gesellschaftsspiele Abend mit Freunden in einem Strandhaus. Wir treffen uns eigentlich regelmäßig, diesmal ist aber der Abend vorgeschoben worden, weil ein paar Bekannte in zwei Tagen in Urlaub verreisen und somit nicht da sein werden. Es ist wie immer sehr lustig, wir haben viel Spaß und unterhalten uns nebenbei über alles Mögliche.

Wir sitzen an einem großen Tisch im Wohnzimmer, die Tür zur Terrasse ist offen und wir genießen die feuchte Meeresluft von draußen. Plötzlich hören wir sehr merkwürdige Schreie vom Strand. Erst einmal wundern wir uns, schenken dem aber keine besondere Aufmerksamkeit. Als die Schreie aber immer lauter und verzweifelter werden, verlassen wir unser Spiel und laufen alle auf die Terrasse. Jemand macht spontan das Licht an und wir können Jemanden in den Wellen draußen am Meer erkennen. Er wedelt mit den Händen und versucht sich über Wasser zu halten, dabei verfällt die Person immer mehr in Panik und schreit laut nach Hilfe.

Ein paar von uns überlegen nicht lang und laufen ins Wasser, um den Ertrinkenden zu retten. Nach ein paar Minuten können sie ihn schnappen und zum Ufer bringen. Es ist ein junger Mann, mittlerweile liegt er auf dem Sand und regt sich nicht. Jemand versucht ihn mit Mund zu Mund Beatmung wieder zum Leben zu bringen. Es gelingt ihm auch und nachdem der Gerettete zum Bewusstsein kommt, tragen wir ihn alle zusammen ins Haus rein.

Wir legen ihn aufs Bett in einem der Gästezimmer und warten auf den Rettungswagen, den die Gastgeberin vorher angerufen hat. Als der Rettungsdienst kommt, stellen sie uns ein paar Fragen zu dem was passiert ist, legen den jungen Mann auf eine Transportliege und laden in den Wagen ein. Mit einer lauten Sirene fahren sie dann los, ins nächste Krankenhaus.

Als sie weg sind, fahren wir mit unserem Spiele Abend fort. Natürlich dreht sich das Gespräch von nun an nur über die Rettung des jungen Mannes.

Irgendwann mal bekommen wir alle Hunger und wollen uns an dem aufgestellten Buffet im Esszimmer bedienen. Das Spiel wird unterbrochen und wir alle laufen hin. Als ich mir gerade ein Teller schnappen will, bemerke ich eine Bewegung unter dem Tisch. Ich hebe die Tischdecke hoch und traue meinen Augen nicht. Auf dem Boden schleicht eine dünne lange schwarze Schlange herum. Ich springe sofort zur Seite und zeige in die Richtung der Schlange.

Als die Männer unter die Tischdecke schauen, bemerke ich eine andere Schlange auf der Deckenlampe, dann eine andere auf dem Tisch, auf dem Sofa, unter der Kommode… Sie sind plötzlich überall und scheinen sehr aufgeregt zu sein. Wir ziehen uns alle in das Nebenzimmer zurück und durch das kleine Fenster an der Tür beobachten wir, was nebenan passiert. Die Schlangen werden immer mehr und langsam kann man den Boden gar nicht sehen.

Leider bietet uns dieser Raum nicht genügend Schutz. Die Tür ist nicht stabil genug und unten ist sie nicht ganz dicht am Boden, so dass die Schlangen unten drunter durchschlüpfen können. Wir laufen alle in das nächste Zimmer und versuchen den Viechern zu entkommen. Sie scheinen aber von jeder Ecke und jeder Seite auf uns zuzukommen.

Erst in dem gut ausgestatteten Panikraum des Hauses, sind wir endlich in Sicherheit. Über die, im Haus angebrachte, Kameras können wir die Schlangen beobachten. Sie versuchen uns immer noch durch das Gitter vor der Tür zu erreichen. Nach einer Weile stellen sie fest, dass sie an uns nicht rankommen und ziehen sich langsam aber sicher zurück.

Wir wissen nicht, was diese Invasion von Schlangen ausgelöst hat, jemand oder etwas muss sie wirklich sehr verärgert haben. Vielleicht hat es was mit dem jungen Mann von vorhin zu tun. Ich kann gar nicht glauben wie viele es waren, eine ganze Kolonie. Wir haben wirklich Glück gehabt, dass uns nichts passiert ist.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Der kurze Urlaub und der Heimflug



05.02.2015

Mit Steve machen wir einen kurzen Urlaub am Meer. Das Hotel ist nicht groß, dafür liegt er direkt am Strand, an einer wunderschönen Meeresbucht. Das Wasser ist Kristall klar  und der Sand weiß und ganz fein. Wir genießen die Zeit hier und entspannen von dem täglichen Arbeits- und Großstadt Stress. Die kleine Insel ist dafür wie geschaffen.

Schon am zweiten Tag lernen wir ein paar andere Urlauber kennen. Sie sind etwa in unserem Alter und wir haben viel gemeinsam. Wir verbringen die Tage zusammen, wir fahren Wasserski, machen einen unvergesslichen Ausflug mit einer Jacht, relaxen am Strand, reiten Pferde und an ein paar Abenden spielen wir Poker. Der letzte Abend war für mich sehr erfolgreich, habe mit ein paar Damen unser kleines Spiel gewonnen.

Irgendwann mal ist auch dieses Abenteuer zu Ende und unser Abreise Tag kommt. Wir verabschieden uns von unseren neuen Freunden, tauschen Adressen und Telefonnummern aus und machen uns auf den Weg zum Flughafen.

Wir fliegen mit dem gleichen Flugzeug zurück, mit dem wir auch gekommen sind. Den Kapitän kennen wir bereits von dem Hinflug. Er ist ein sehr netter Herr mittleren Alters und gibt sich viel Mühe die Passagiere einzeln am Bord zu begrüßen. Wie wir so am Check-In stehen, kommt plötzlich ein junger Mann und schildert dem Bordpersonal sein Anliegen. Er hat ein Pferd auf der Insel gekauft und möchte es jetzt mit nach Hause nehmen. Die Dame am Schalter muss den Kapitän rufen, er soll entscheiden, ob er das Pferd mitnehmen kann oder nicht. Nach kurzem Check der anderen Ladung und der Auslastung des Fluges, stimmt er letztendlich zu und macht den jungen Mann sehr glücklich.

Nach einer Weile steigen wir endlich ins Flugzeug ein. Mein Sitz ist direkt am Fenster, neben einem Babysitz. Meine Sitzreihe ist komplett voll, was mich etwas stört. Besonders, wenn ich hinten eine Gruppe von jungen Männern sehe, wo jeder von ihnen eine komplette Sitzreihe für sich selbst hat. Ich finde es etwas ungerecht, kann aber nicht viel dagegen machen. Der Kapitän verbietet es grundsätzlich, dass sich Leute nach dem Einsteigen umsetzen. Später verstehe ich auch den Grund, wir nehmen noch andere Passagiere bei Zwischenlandungen auf. Es werden nach und nach die kleinen Inseln auf der Strecke angeflogen. Gleich danach startet das Flugzeug und wir heben ab.

Endlich über Deutschland freue ich mich mittlerweile auf mein zuhause. Auf einmal spüre ich aber, dass mit dem Flugzeug etwas nicht stimmt. Kurz danach kommt eine kurze Durchsage von dem Kapitän über eine kurze Notlandung. Alle schnallen wir uns sofort an und erwarten das Schlimmste. Als ich aus dem Fenster schaue, erkenne ich eine breite Autobahn unter uns. Wir nähern uns ziemlich schnell dem Boden und mein Puls steigt bis ins unendliche…

Die Notlandung hat der Kapitän sehr gut hingekriegt. Viele Rettungswagen und Feuerwehrautos kreisen um das Flugzeug herum und ich sehe den Kapitän, wie er sich die Motoren anschaut. Nach einer Weile hören wir wieder eine Durchsage, dass es ihm gelungen ist den Fehler zu beheben und wir jetzt bereit für den weiteren Flug sind. Die Motoren starten, es wird ganz laut und ich frage mich, wie wir es schaffen auf so einer kurzen Strecke abzuheben. Der Start gelingt unserem erfahrenen Kapitän problemlos. Es ist schon verwunderlich wie heutzutage die modernen Flieger immer kürzere Anlaufbahnen zum Start brauchen.

Wieder in der Luft, schaue ich die ganze Zeit aus dem Fenster. Ich beobachte andere Flugzeuge, die an uns vorbeifliegen. Einige sind rot, ein paar grün, blau, sie haben verschiedene Größen und Formen und fliegen in verschiedene Richtungen und an unterschiedlichen Höhen. Es ist schon ein Angst einjagender Anblick, denn sie sind viel zu viele und manchmal fliegen sie wirklich sehr dicht aneinander. Zumindest kommt es mir so vor.

Mit Verspätung aber sicher, landen wir endlich an unserem Zielflughafen. Beim Aussteigen verabschieden wir uns von dem Kapitän und der Crew. Unser Urlaub ist hiermit offiziell zu Ende…

Montag, 23. Juni 2014

Thirhanses



27.05.2014

Ein riesiges steiniges Haus am Wasser. Hinten gibt es eine große Terrasse mit Pool und einem langen Dock, der hinaus bis ins Meer ragt. Mir geht’s nicht gut, ich habe bereits den ganzen Tag an meiner Diplomarbeit gesessen und diese fertig geschrieben. 

Für den Abend haben wir mit meinem Mann Bekannte und Verwandte zu einem Fest eingeladen. Eigentlich wollte ich lieber alleine sein. Deshalb, als die Gäste ankommen, verschwinde ich zu dem Dock und beobachte das tiefe Wasser. Der Meeresspiegel ist hoch, es ist immer noch sehr heiß und eine Abkühlung würde mir gut tun. Ich habe aber Angst hinein zu steigen wegen Krokodile oder Haie. 

Plötzlich sehe ich, dass durch den vorherigen Sturm einige unsere Sachen weggeweht wurden und jetzt im Meer schwimmen. Ich bin am überlegen wie ich sie da rausholen kann. Ganz deutlich erkenne ich das Poolnetz  und eine Schnapstasse mit Geld, was ich einige Tage vorher im Poker gewonnen habe. 

Auf einmal bewegt sich etwas im Meer und ein riesiger Schwanz vom Hai erscheint ganz nah an unserem Dock. Meine Angst ins Wasser zu gehen ist jetzt noch größer. So laufe ich ins Haus, um meinen Mann um Hilfe zu bitten. Ich finde ihn im Wohnzimmer, wie er sich gerade mit ein paar Verwandten unterhält. Er sagt mir ich soll warten bis das Meer zurück geht und dann werden wir die Sachen rausholen. Ich will gerade wieder nach draußen als ich unterwegs meine Freundin Heike treffe. Sie ist kurz vorm Heulen und beschwert  sich bei einer unserer Tanten, dass sie noch kein Wort von ihrer Diplomarbeit hat und kann nicht verstehen, wie ich meine schon fertig haben kann. 

Als ich nach draußen komme, ist das Meer tatsächlich zurück gegangen und in dem steinigen Boden, der jetzt zum Erscheinen kommt, sehe ich runde Löcher. Die jagen mir auch Angst ein. Sie sind voll vom Wasser und ich bin mir quasi sicher, dass sich drin irgendwelche Viecher verstecken. Ganz vorsichtig steige ich herunter, um das Poolnetz und das Schnapsglass zu holen. Als ich endlich alles eingesammelt habe, versuche ich schnell wieder ans Ufer zu kommen. Dabei fällt etwas von oben direkt vor meine Füße herunter. Ich schaue hoch und sehe praktisch ein Spiegelbild des steinigen Bodens an der Decke. Ich erkenne die dunklen Löcher, die mit Wasser gefüllt sind und aus denen jetzt lange, etwa 20cm, schleimige rote Dinge runter fallen. Die Viecher sehen wie Würmer aus und es werden immer mehr. Ich versuche denen auszuweichen, bewege mich sehr vorsichtig und langsam, dass ich sie auf dem Boden nicht zerquetsche.

Inzwischen ist mein Mann nach draußen gekommen, steht auf dem Dock und schreit, dass ich mir keine Sorgen brauchen muss, dass es nur „Thirhanses“ [Ɵ:rhänsis] sind. Die tun mir nichts. Ich schaue wieder auf den Boden und sehe, dass die „Dinge“ in den Wasserlöchern im Boden verschwinden. Trotz Allem fürchte ich mich vor denen. Als ich endlich den Dock erreiche, atme ich tief durch, lege das Poolnetz und das Glas mit dem Geld auf den Boden und ganz schnell verschwinde ich im Haus.