Mein Traumtagebuch

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Sonntag, 22. Februar 2015

Der Sonntag bei meiner Mutter und die Spiele Messe



16.02.2015

Meine Mutter und ich sitzen in der Küche und trinken unseren Morgenkaffee. Es ist Sonntagmorgen und wir haben keine Eile aus dem Haus zu gehen. Eigentlich wollen wir heute zu Hause ein wenig aufräumen und die Wohnung sauber machen. Frühjahrsputz steht nämlich vor der Tür.

Plötzlich klingelt es an der Tür. Ein Nachbar kommt mit einer Entscheidung der Hausverwaltung, dass die Balkone in ganzem Wohnhaus erweitert werden sollen. Die Firma ist bereits bestellt und soll nächste Woche anfangen. Was sie aber von jedem Eigentümer brauchen, sind die genauen Maßen der Balkone. Meine Mutter bekommt ein langes Formular ausgehändigt, wo wir die Messdaten alle eintragen sollen.

Wir machen uns gleich an die Arbeit und mit einem Zollstock vermessen wir den ganzen Balkon. Es dauert natürlich seine Zeit, auch wenn es zu Zweit etwas schneller geht. Damit hat sich unser Frühjahrsputz für heute erledigt.

Am nächsten Tag ist ein Besuch der internationalen Messe geplant. Meine Mutter fühlt sich aber nicht ganz wohl, also gehe ich alleine hin. Die Messe trägt das Motto „Spiele und andere Games“. Es sind Hersteller für Gesellschaftsspiele und Equipment aus aller Welt angereist. Ich bin sehr gespannt, was mich da alles erwartet.

Ich brauche einen halben Tag nur einen Teil der Messehallen durchzulaufen. Es sind viele interessante Sachen dabei, ein paar kennt man bereits, ein paar sind als Neuigkeiten fürs nächste Jahr geplant und werden hier vorgestellt. Vor allem die Kinder haben viel Spaß dabei, die verschiedenen Spiele auszuprobieren.

In der nächsten Halle, die ich gleich nach einem kurzen Mittagessen an einem Stand draußen, betrete geht es um Casino- und Kartenspiele. Von Roulette, über Black Jack bis zum Pokerspiel. An einem Messestand bleibe ich aber länger stehen. Der Aussteller hat sich für die Besucher einen Wettbewerb ausgedacht. Jeder hat hier die Möglichkeit eigenes Design für die Rückseite der Karten auszudenken, aufs Papier zu bringen und einen Preis zu gewinnen. Der Gewinnerentwurf wird dann als Vorlage für die nächste Kollektion benutzt.

Ich finde es natürlich sehr interessant und schaue mich erst einmal um, was die bisherigen Besucher bereits entworfen haben. Die Entwürfe sind neben dem Messestand in Übergrößen ausgestellt und die Designe sehr unterschiedlich. Sie gehen von geometrischen Objekten, bunten unidentifizierbaren Formen, über Fabelwesen bis hin zu ganzen Geschichten, die von der ersten bis zur letzten Karte erzählt werden.

Bei einem Entwurf bleibe ich stehen. Es geht um das Märchen über Hänsel und Gretel. Auf jeder Karte ist ein Stück der Geschichte beschrieben und mit sehr schönen Bildern illustriert. Ich finde die Idee gar nicht mal so schlecht.

Der Wettbewerb läuft ja schon seit ein paar Tagen, er wurde durch einen Radiosender bekannt gegeben und gerade heute sollen schon die Gewinner bestimmt werden. Leider bin ich zu spät dazu gekommen und kann nicht mehr teilnehmen. Ich habe eine wirklich coole Idee für einen Design im Kopf, speziell für Pokerkarten. Vielleicht schaffe ich es im nächsten Jahr…

Dienstag, 2. September 2014

Meine Freundin, ihre Eltern und die Einbrecher



29.08.2014

Ich bin zu Besuch bei meiner Freundin und ihren Eltern in Bratislava. Sie haben ein riesiges Haus oben auf dem Schlossberg, eigentlich ist es eine weiße 2-stöckige Villa mit einem großen, ziemlich zugewachsenen und von der Nachbarsseite nicht einsehbaren Garten. Zum Haus führt eine lange und breite Zufahrt von der Hauptstraße, wo der Grundstückseingang ist. Dort von beiden Seiten zieht sich eine dicke und hohe Mauer rund um und ist mit Überwachungskameras ausgestattet. 

Nach dem Abendessen sitzen wir noch kurz am Kamin und genießen ein Gläschen Wein. Kurz vor Mitternacht gehen wir alle ins Bett. In der Nacht werde ich von einem Schrei aufgeweckt. Ich laufe in das Wohnzimmer, um nachzuschauen, was los ist. Die Mutter von meiner Freundin steht dort und zittert an ganzem Körper. Ihr Mann versucht sie zu beruhigen. Sie erzählt, sie war bereits im Bett als sich ein schwarz bekleideter Mann zu ihr ins Schlafzimmer geschlichen hat. Er soll sie bedroht haben und sagte sie soll ihm Geld geben. Er verlangte eine bestimmte Summe und er würde am nächsten Tag wieder kommen, um es abzuholen. Ihr Mann war nicht dabei, er hatte noch im Arbeitszimmer was zu erledigen. Daraufhin durchsuchten wir das ganze Haus, konnten aber niemanden finden. Nur eine offene Balkontür in dem Elternschlafzimmer im ersten Stock war offen. 

Am nächsten Tag überlegten wir alle, was wir tun werden, sollte der Einbrecher nochmal erscheinen. Der Herr des Hauses muss heute auf eine Geschäftsreise und kann es nicht absagen. Er bleibt ein paar Tage weg. Er gibt uns aber Anweisungen, wie wir uns verteidigen können. Seine Frau erhält Streichhölzer, damit soll sie den Verbrecher anzünden, wenn er ihr zu nahe kommt und ich mit meiner Freundin bringt er auf die Schnelle ein paar Verteidigungsgriffe bei, um den Einbrecher zu bewältigen. Dann kommt auch schon eine Limousine, um ihn zum Flughafen zu bringen.

Am Abend scheint alles sehr ruhig zu sein. Als wir dann zu Bett gehen, höre ich plötzlich ein lautes Geräusch von oben, als ob ein Blumentopf umgeworfen und zerbrechen würde. Ich laufe so schnell wie möglich in das Elternschlafzimmer, dort treffe ich meine Freundin und sie steht an der Balkontür und schaut raus. Auf dem Balkon ist tatsächlich ein kaputter Blumentopf und es stehen dort ein Mann im Schwarz und zwei Frauen, offensichtlich Komplizen. Sie halten die Mutter meiner Freundin fest und zerren sie das Balkongeländer herunter. Dabei erzählen sie, wir sollen lieber zahlen, sonst kommt die ganze Wahrheit über die Mutter raus. Wir können es nicht ganz verstehen, ich kann mir nur vorstellen, es hat etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun. Plötzlich sagt sie, sie kommt freiwillig mit denen mit, muss aber ihre Schminke mitnehmen. Die drei schauen sich kurz an, dann lassen sie sie kurz los und erlauben ihr zu ihrem Schminktisch zu gehen. In dem Moment als Freundins Mutter an dem Tisch steht, dreht sie kurz ihren Kopf zu uns rüber und zwinkert. Das ist ein Zeichen für uns. Sie holt die Streichhölzer aus dem Schminkkasten und läuft zu den Einbrechern schreiend hin. Ich und meine Freundin helfen ihr und schlagen auf die Unbekannten ein. In Kürze haben wir sie verjagt und sehen sie die Einfahrt weg zu laufen. Ich weiß nicht, ob wir sie jetzt für immer vertrieben haben, für heute Nacht werden wir aber bestimmt Ruhe haben.

Am nächsten Morgen rufen wir die Polizei und erzählen denen von dem Einbruch letzte Nacht. Sie postieren ein paar Beamte rund um und auf dem Grundstück. So kann uns nichts mehr passieren, zumindest bis der Vater meiner Freundin zurück zu Hause ist.